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Lions Clubs Deutschland

Der erste deutsche Lions Club wurde 1951 in Düsseldorf gegründet. Derzeit engagieren sich in der Bundesrepublik über 51.000 Mitglieder in 1.526 Clubs für bedürftige Menschen. Ursprünglich war die Lions-Bewegung in Deutschland in reinen Herrenclubs organisiert. Seit 1987 haben sich 94 Damen- und 448 gemischte Clubs etabliert.

Die deutschen Lions Clubs sind in 16 selbstständige Distrikte aufgeteilt. An der Spitze jedes Distrikts steht der für jeweils ein Jahr gewählte Governor. Gemäß internationalem Reglement bilden die 16 Governors den Governorrat (GVR), das höchste Beschlussgremium auf Bundesebene. Oberstes Organ ist die Gesamt-Distrikt-Versammlung, die aus den Delegierten aller deutschen Lions Clubs besteht.

Die deutschen Lions Clubs sind im Multi-Distrikt 111 – Deutschland der Internationalen Vereinigung zusammengeschlossen und werden durch den Vorsitzenden des Governorrates vertreten.

Getreu dem Motto "We serve" engagieren sich Lions vor allem dort, wo das soziale Netz des Staates Löcher hat. Schwerpunkte sind u. a. verschiedene Programme für Kinder und Jugendliche, der Jugendaustausch auf internationaler Ebene sowie der weltweite Kampf gegen Blindheit.

Daneben engagieren sich Lions im Bereich Gesundheit und Prävention, helfen nach Katastrophen, organisieren Hilfslieferungen und tragen zum Erhalt deutscher Kulturdenkmäler bei. Hinter allen Vorhaben steht der Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe.

Das Prinzip von Lions Clubs International blieb seit der Gründung unverändert:

In den Clubs treffen sich Männer und Frauen aus den unterschiedlichsten Berufszweigen meist zweimal im Monat zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Diese sogenannten Clubabende, bei denen meist ein Mitglied über ein aktuelles Thema referiert, werden flankiert von kulturellen und sozialen Aktivitäten. Deren Erlöse werden für bedürftige Menschen bzw. für nationale und internationale Hilfsprojekte gespendet. Viele Clubs besitzen im Sinne der Völkerverständigung einen oder mehrere ausländische Partnerclubs, mit denen regelmäßig gemeinsame Exkursionen und Aktivitäten durchgeführt werden.

Jugendförderung als Schwerpunkt

In der Jugendförderung sehen die Lions einen Schwerpunkt ihrer Aktivitäten. Die Programme "Klasse2000" zur Gesundheitsvorsorge und Suchtprävention an Grundschulen sowie "Lions Quest - Erwachsen werden" zur Persönlichkeitsentwicklung von 10- bis 15-Jährigen werden an vielen Schulen in Deutschland erfolgreich eingesetzt. In den derzeit 187 deutschen Leo Clubs mit ca. 3.100 Mitgliedern treffen sich junge Leute unter 30, um im Sinn von Lions gesellschaftlich aktiv zu werden.

Adresse:

Lions Clubs International Gesamtdistrikt 111 Deutschland:
Bleichstraße 1-3,
65183 Wiesbaden,
Telefon: 0611 991 54-0
sekretariat@lions-clubs.de

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Lions Clubs International

Lions Clubs International (LCI) ist eine weltweite Vereinigung freier Menschen, die in freundschaftlicher Verbundenheit bereit sind, sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit zu stellen und uneigennützig an ihrer Lösung mitzuwirken.

Das Motto der Lions heißt: We serve (Wir helfen).

In die Praxis umgesetzt heißt das: Lions helfen. Ob in Kinder- und Jugendprojekten, bei der Unterstützung Sehbehinderter oder in Ländern der Dritten Welt – Lions engagieren sich ehrenamtlich für Menschen, die Hilfe brauchen. Dabei kümmern sie sich um die Mitmenschen in ihrer Nachbarschaft genauso wie um Notleidende in aller Welt. Jedes Lions-Mitglied verpflichtet sich, den Dienst am Nächsten über seinen persönlichen Profit zu stellen.

Mit fast 1,4 Millionen Mitgliedern weltweit ist Lions Clubs International eine der größten Nichtregierungsorganisationen. Lions initiieren eigene Projekte oder unterstützen nützliche Projekte von Partnerorganisationen. Übergeordnetes Ziel ist dabei die Hilfe zur Selbsthilfe. Die Stiftung von Lions Clubs International (LCIF) gewährt jährlich Zuschüsse in Millionenhöhe, um weltweit humanitäre Hilfe zu gewährleisten. Neben sozialen Zielen fördern Lions auch kulturelle Projekte und setzen sich für Völkerverständigung, Toleranz, Humanität und Bildung ein.

Der Welt-Organisation von Lions Clubs International gehören bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens an, darunter eine Reihe von Staatsoberhäuptern. Oberster Repräsentant ist der Internationale Präsident. 1945 war Lions Clubs International maßgeblich an der Gründung des Sektors der Nichtregierungsorganisationen bei den Vereinten Nationen beteiligt und ist neben Rotary International die einzige Serviceorganisation, die als beratender Partner mit der UNO einen Konsultarstatus hat.

Name und Emblem der Lions

Am Gründungstreffen der Vereinigung am 17. Juni 1917 erhielt die neue Organisation den Namen "Lions" (Löwen). Der Löwe steht für Stärke, Mut, Treue und Lebenskraft. Auf dem Kongress 1919 wurden den einzelnen Buchstaben des Namens L-I-O-N-S außerdem folgende Bedeutung zugewiesen: "Liberty, Intelligence, Our Nation's Safety" (Freiheit, Intelligenz und die Sicherheit unserer Nation).

Auf Deutsch darf man das heute interpretieren als "Freiheit des Geistes und Weisheit des Handelns zum Wohlergehen aller Länder dieser Erde".

Eine weitere Deutung kursiert bei den deutschen Lions: "Leben ist ohne Nächstenliebe sinnlos".

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